Mini Bananenbrot

Neulich hab ich einen kleinen Schatz ausgegraben: Meine allerersten Backutensilien! Vier putzige Mini-Förmchen, die ich als Kind mal geschenkt bekommen hab. Springform, Gugelhupf, Tartelette- und Kastenform. Genug Kuchen für zwei Personen passt da rein. Ich konnte nicht widerstehen und nahm alle vier mit zu Herrn P., wo ich gerade residiere.

Mein erster Versuch sollte ein mini Bananenbrot werden, da gerade ziemlich reife Bananen in der Obstschale lagen und die Fruchtfliegen schon die Korken knallen ließen. Mein Lieblingsrezept für Bananenbrot stammt von Joy of Baking. Die richtige Menge für die kleine 15×8 cm Kastenform einzuschätzen hat sogar auf Anhieb geklappt. Bloß das mit dem drittel Ei war schwierig… die anderen zwei Drittel gab’s dann als Rührei zur Brotzeit ;)

Die anderen Förmchen haben folgende Maße: Springform ø 15 cm, Tarteletteform ø 11 cm und Gugelhupf ø 10,5 cm. Da mini Backformen nicht in jeder Küche vorhanden sind, sei an dieser Stelle gesagt: Auch das große Bananenbrot ist unschlagbar lecker und ruck-zuck aufgegessen. Ich nehme gern Sojajoghurt und ein bisschen weniger Zucker, als im Rezept vorgegeben.

Zutaten für einen Mini-Kastenkuchen 15×8 cm

1 kleine reife Banane, zerdrückt | ½ gestr. TL Natron | 2 EL Naturjoghurt oder Sojajoghurt | 1 Ei, verquirlt | 2 EL Pflanzenöl geschmacksneutral | 4 EL brauner Rohrzucker | 3 gehäufte EL Weizenmehl Typ 550 | 2 gehäufte EL Roggen-Vollkornmehl (Weizen- oder Dinkel- geht auch) | ½ gestr. TL Weinstein-Backpulver | 1 Prise Zimt | 1 Vanillezucker | 1 Prise Salz

Zubereitung

Bananen mit Joghurt und Natron mischen, kurz ruhen lassen. Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform mit Backpapier auskleiden. Öl, Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen gut verrühren. Vorsichtig ein Drittel des verquirlten Eis hineinrutschen lassen und unterrühren. In einer separaten Schüssel Mehl mit Backpulver, Zimt und Salz mischen. Bananenmischung zur Ölmischung geben und gut verrühren, Mehlmischung unterheben und nur so lange rühren, bis die trockenen Zutaten feucht sind. In die vorbereitete Form füllen und 40-45 min backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Schmeckt am besten frisch, wenn die Kruste noch leicht knuspert.

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6 Kommentare

  1. Liebe Verena, dass die suchmaschine dich gleich ausgespuckt hat, obwohl du erst seit sommer diesen jahres blogst ist echt nicht schlecht.
    ich habe nach einem portwein muffin rezept gesucht. deine seite gefunden und mich dann irgendwie dazwischen wiedergefunden. als ich dann diese mini förmchen gesehen habe, als ich eigentlich das rezept für den bananenbrot sehen wollte, war ich entzückt. denn diese mini förmchen waren auch meine ersten backutensilien in meiner kindheit. also super blog, super bilder, super text in dem ich mich wiederfinde!
    zurück zu den port wein muffins: werde diese heute in indien nachbacken und bin gespannt was die unerfahrenen indischen Weintrinker dazu sagen. Aber bis dato haben sie alle europäischen Backzubereitungen geliebt.
    sonnige Grüße aus Kolkata
    Katleen

  2. Hallo Katleen!
    Bin total von den Socken, Post von soweit weg!! Danke dir sehr für die lieben Worte und wünsche gutes Gelingen für die europäische Backzubereitung im fernen Indien… Wie lange lebst du schon dort & wie scharf kannst du mittlerweile essen? Hast mich neugierig gemacht :)
    Ich find’s so toll, das tatsächlich noch jemand im Besitz dieser Mini-Förmchen ist. Meine ersten Backversuche damit waren allerdings ausbaufähig, als Kind war ich der Meinung, Waagen sind überflüssig und Rühren kann man nie genug. Zum Glück hat sich das geändert!

    Sonnige Grüße (bin ganz begeistert von diesem Wetter!) zurück aus München und bis bald hoffe ich :)

    1. wie es immer so schön heißt: es kommt anders als man denkt. das ist ganz besonders in Indien die alltäglichste Weisheit, die einem immer flexibel halten :) Ich habe dann nicht die Weinmuffins gemacht, weil sich die ganzen Umstände geändert haben. Also schwups zu Plan B. Quasi B für Bananen. Es wurde ein Bananen Joghurt Kuchen, denn die Zutaten für den einfachsten Kuchen der Welt bekommt man überall. Kennst du auch das legendären „Joghurt-Becher“ Rezept? 1 Becher Joghurt, 1 Becher Öl, 2 Becher Zucker, 3 Becher Mehl (+Backpulver) und 2 Eier?? (alles mit dem gleichen Joghurt Becher) und dann kann man alles mixen worauf man so Bock hat. Ich eben Bananen, Walnüsse und ein bisschen Kakao. Voll easy, voll lecker.
      Übrigens bin ich seit 2 Jahren in Indien, Essen ist lecker und gefährlich für die Hüfte. Scharf wird auch nicht überall gegessen. Aber es stimmt ihre Grundschärfe ich schon ziemlich „spicy“ für uns nüchternen Europäer. Und alles was du je bei einem indischen Restaurant in Deutschland probiert ist ein Bruchteil von den Leckereien in Indien. So unterschiedlich, so intensiv und lecker! Also dafür muss man echt nach Indien kommen. :)

      Und sowieso ist Indien ein Land zum Entdecken!

  3. Guten Abend nach Indien!
    Dein Rezept für den Joghurt-Bananen-Kuchen klingt sehr einfach und überaus verlockend! Ich überlege noch, was ich am Wochenende backen soll – vielleicht wird’s ja ein weihnachtlich angehauchter Becher-Kuchen? Uhh ich hab da schon so einige Ideen….
    Wow zwei Jahre sind eine ganz schön lange Zeit, bist du ausgewandert oder nur vorläufig dort? Ich bewundere dich, so ein völlig anderer Kulturkreis war/ist sicher nicht immer leicht. Die kulinarischen Köstlichkeiten entschädigen aber ziemlich, so wie das klingt.

    In diesem Sinne: Lass es dir gut gehen! Würde mich auch über das ein oder andere indische Lieblingsrezept von dir freuen… :D

    {Things to do before I die: Indien bereisen.}

  4. Hach, pefekt! Ich habe auch so kleine Formen und halbiere meistens Rezept oder rechne irgendwie rum. Da kommt dein Bananenbrot, das übrigens äußerst lecker aussieht, grad recht :)
    LG & schönen Sonntag noch, Ramona

    1. Das ist ja toll, ich hoffe es funktioniert für deine Mini-Backformgröße genauso gut… Bericht erwünscht! :)

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