Rotes Thai-Curry mit Gemüse

Die Tage werden kühler, der Altweibersommer hat sich verabschiedet. So ein Curry wärmt da ganz wunderbar! Außerdem ist Kokosmilch drin und damit koche ich besonders gern. Mittlerweile nehme ich dafür nur noch Currypaste, nie mehr Currypulver! Meine Curryliebe begann mit diesem Rezept, die nächste Steigerung wird dann selbstgemachte Currypaste sein. Scheiterte bisher an nicht vorhandenem Mörser / Motivation. Im Supermarkt gibt es meistens rote und grüne Thai-Curry-Paste zu kaufen, ich persönlich mag die rote lieber. Der Unterschied liegt in der verwendeten Chilisorte: Grüne Currypaste wird mit frischen grünen Chilis hergestellt, rote mit großen getrockneten, eingeweichten. Ansonsten sind meistens noch Galgantwurzel, Zitronengras, Kaffirlimettenschale, Korianderwurzel, rote Thai-Schalotten, Knoblauch, Pfeffer und z.T. Kreuzkümmel enthalten. In Thailands Küchen wird die Paste fast immer frisch hergestellt, je nachdem welche Gemüse-/Fleischsorten ins Curry sollen. Auch braucht man nicht unbedingt einen Wok dafür, ein großer Topf (am besten mit Antihaftbeschichtung) tut’s genauso. Wenn das Curry zu scharf geraten ist, kann man mit Naturjoghurt gegensteuern. Ich liebe außerdem Cashewnüsse oder mit Limettensaft beträufeltes Obst (Banane, Mango…) als Topping. Normalerweise gibt es Basmatireis zum Curry, diesmal fand ich es pur auch schon wunderbar.

Bei meiner heutigen Variante habe ich die Auberginenscheiben separat in der Pfanne angebraten, bevor sie ins Curry kommen. Röstaroma gehört traditionell eigentlich nicht in ein Thai-Curry, aber mir schmecken Auberginen so einfach am besten. Damit die Garzeiten passen, Kartoffeln und Karotten ziemlich klein schneiden oder wie ich 5 min in Salzwasser vorkochen.

Zutaten für 1-2 Portionen

1 EL Kokosöl oder Kokosfett | 1-2 TL rote Currypaste | 200ml Kokosmilch | 1 kleine Aubergine | 3 Karotten | 200g Brokkoliröschen | 1 große Kartoffel | 1 handvoll Cashewkerne

Zubereitung

Aubergine waschen, längs in 5mm dicke Scheiben schneiden, mit Salz bestreuen und 10 min stehen lassen. Das nimmt ihnen die bittere Note. Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Brokkoli putzen und in Röschen teilen. In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen, die Auberginen mit Küchenkrepp abtupfen und beidseitig goldbraun braten. Sie sollten nicht zu weich werden. Aus der Pfanne nehmen und in Stücke schneiden. Kokosöl/-fett im Wok oder großen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen und die Currypaste darin anbraten. Wer es scharf mag, nimmt zwei gehäufte TL statt einen. Wenn es zu duften beginnt die Kokosmilch dazu und einmal aufkochen lassen. Gemüse dazu und so lange köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn die Kokosmilch zu stark einkocht, einen Schuss Wasser hinzugeben. Nachwürzen war bei mir nicht nötig. Mit Cashewkernen bestreuen und genießen.

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