Eingelegte, gebratene Paprika mit Rosmarin

Diese Paprikaschoten sind ein echtes Allroundtalent. Ich mag sie pur, als Vorspeise mit frischem Brot, in Salaten und Pasta oder {Geheimtipp!} auf der Pizza. Sie sind superschnell und easy gemacht. Ein cleverer Weg außerdem, Paprika zu verarbeiten, die schon über dem Zenit ist. Das Rezept stammt ursprünglich aus einem meiner liebsten Kochbücher: Die Welt in Meiner Küche von Tessa Kiros. Die Autorin hat griechisch-zypriotische sowie finnische Wurzeln, lebte in London und Südafrika und hat sich mittlerweile einen italienischen Koch geangelt. Zusammen mit ihm und ihren zwei Töchtern lebt und kocht sie in der Toskana. Hach, ich bin vernarrt in dieses Buch. Zu jedem Rezept gibt es eine kleine persönliche Geschichte, schöne authentische Fotos und viele Tipps für Abwandlungen. Sogar in ihre persönliche Familiengeschichte gewinnt der Leser häppchenweise Einblick. Ein Buch, dass man auch außerhalb der Küche gerne in die Hand nimmt.

Zurück zu den Schoten. Gestern kamen sie mal wieder zum Einsatz, bei der Jagd auf den besten Pizzateig. Das Ergebnis war seeehr zufriedenstellend, nachzulesen hier. Wer seine Pizza gerne unkonventionell belegt, probiert mal Tessa Kiros‘ Lieblingsrezept aus: Tomatensauce, Büffelmozzarella, diese eingelegte Paprika und schwarze Oliven. Blech im Ofen backen und in der Zwischenzeit 1 Bund Rucola waschen und vorbereiten. Eine Avocado würfeln und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft kräftig marinieren. Beides über die heiße Pizza streuen und genießen…

Zutaten

2 gelbe oder rote Paprikaschoten | 3 EL Olivenöl | 1 gestr. TL Zucker | 2-3 EL Balsamico Essig | Rosmarin, frisch oder getrocknet, Menge nach Geschmack | Salz

Zubereitung

Paprikaschoten waschen, entkernen und achteln. Jedes Achtel nochmal halbieren für die perfekte Größe. In einer großen Teflon-Pfanne das Öl erhitzen und Paprika auf der Hautseite braten, bis sie braun sind {5-7 min}. Vorsicht, zuviel Temperatur lässt die Haut verbrennen, bevor die Paprika durchgegart ist. Wenn’s doch mal zu schnell zu braun wird, alle Stücke vorsichtig umdrehen und auf der anderen Seite zu Ende braten. In einer hitzebeständigen Schüssel Balsamico, Zucker und Rosmarin mischen, die fertigen Schoten samt heißem Bratöl dazugeben und mischen. Je nach Geschmack mehr Olivenöl zugeben. Abkühlen lassen. Lauwarm schmecken die Schoten ganz wunderbar, sie halten sich aber auch bis zu 3 Tage im Kühlschrank. Man könnte auch über eine Großproduktion und sterilisierte Einmachgläser nachdenken, habe ich bisher aber noch nicht ausprobiert.

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