Kokos-Joghurt Muffins mit Boskop Apfel

Wie alles begann… Als ich 12 oder 13 war kaufte meine Mutter ein Muffinblech. Nicht ahnend, dass sich die Tochter in den folgenden Jahren quer durch alle irgendwie auffindbaren Rezepte backen würde. Sogar in meiner Abizeitung stand ich teigrührend in der Küche. Und so beglückte {na gut, manchmal ging’s auch schief, ich sage nur Raffaelo-Kiwi Muffins} ich sämtliche Geburtstagsfeiern, Sportevents und Filmabende mit süßen Teilchen. Ein Wunder eigentlich, dass ich diesen Blog nicht mit Muffins eröffnet habe.

Seit dem Studium ist die Muffins-Tradition ein wenig eingeschlafen oder besser gesagt, höheren Zielen gewichen. Schwarzwälderkirsch ist hier das Stichwort. Kollegen im Architekturbüro kann man so einfach besser beeindrucken. ;) Neulich war es dann mal wieder soweit: Das Muffinblech wurde reanimiert für folgende Eigenkreation: Kokos-Jogurt Muffins mit Boskop Äpfeln frisch vom eigenen Baum. Die Kokosraspel habe ich diesmal nicht selbst gemacht, mit Frischen würde es wahrscheinlich noch ne Ecke exotischer schmecken. Der Vollmilchjoghurt wurde mit Milch gestreckt, bis ungefähr Buttermilchkonsistenz erreicht war. Geht bestimmt auch mit Sojajoghurt/-milch. Zum Schluss habe ich die Minikuchen noch mit etwas geschmolzener weißer Küvertüre und Kokosraspeln versüßt.

Zutaten für 12 Stück

250g Mehl | ½ TL Natron | 2½ TL Backpulver | 50g Kokosraspel | 120g Zucker | 150g Bio-Naturjoghurt {3,8% Fett} | 150ml Milch {1,5% Fett} | 80ml Sonnenblumenöl | 1 Ei | 1 Päckchen Bio-Vanillezucker | 1 großer Boskop Apfel, geschält und klein gewürfelt

Zubereitung

Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und Papierförmchen ins Muffinblech setzen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Ei, Zucker, Vanillezucker und Öl verquirlen, elektrisches Rührgerät ist nicht nötig. Ich nehme immer den Schneebesen. Joghurt und Milch hinzufügen und unterrühren. Apfelstückchen mit einem Drittel der Mehlmischung bepudern, bis alles schön von einem trockenen Mantel umgeben ist. Übriges Mehl zügig unter die Eiermasse heben, zum Schluss Apfelstückchen vorsichtig unterrühren. Mit dem Esslöffel oder Teigschaber in die Förmchen füllen und schnellstmöglich in den heißen Backofen schieben. 20-25 min backen, bis ein Zahnstocher sauber wieder zum Vorschein kommt. Herausnehmen, 5 min im Blech ruhen lassen, dann auf dem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Weiße Küvertüre im Wasserbad schmelzen und Muffins nach Lust und Laune verzieren. Ich habe zusätzlich noch Kokosraspel drübergestreut.

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3 Kommentare

  1. Und der Verfasser des ersten Kommentars bekommt wirklich per Express ein paar von diesen Muffins zugeschickt? Das finde ich so toll, das bin ja ich! :-) Übrigens, falls dir an der Optik liegt – du könntest die Muffins auch kopfüber in die geschmolzene Kuvertüre tunken und dann gut abtropfen lassen. Würde vielleicht etwas ebenmäßiger / schicker werden, so für die Kollegen Architekten und so… ;-)

    1. Leider sind die alle schon verputzt lieber Dirk. ;-) Dein Tipp mit kopfüber klingt sehr gut, werde ich das nächste Mal ausprobieren! Dieses Mal war nur noch ein kleines Restchen Kuvertüre da… und dazu auch fast zu dickflüssig. Hast du eine Idee, wie ich die Küvertüre ohne wesentliche Geschmackseinbußen geschmeidiger kriege? Man hört ja von Dingen wie Kokosfett oder geschmacksneutralem Pflanzenöl… – Erfahrungen?

    2. War die Schokolade zu dick, ist sie beim Schmelzen vermutlich zu heiß geworden. Und „verdünnen“ kannst du sie am besten mit reiner Kakaobutter, ca. 10 %. Lies mal das hier, am besten die ganze Seite: http://schokoladeselbermacheninfo.de/techniken/schokolade-temperieren#impf

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