Wraps mit Pico de Gallo, zitroniger Avocado und weißen Bohnen

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Seit ungefähr einer Woche ernähre ich mich werktags quasi von selbstgemachten Burritos/Pfannkuchen/Wraps mit diversen Füllungen. Jeden Tag überkommt mich eine neue Idee, womit ich die Dinger füllen kann. Muss alles ausprobiert werden! Der Mitbewohner kriegt schon Lachanfälle, wenn ich abends Pfanne und Rührgerät raushole. Ich präsentiere: ein Best-of-Wrap der letzten Woche:

– Babyspinat, Chili-Tomaten-Reis, Kidneybohnen, Käse {bei mir Gouda, perfekt wäre wohl Cheddar}
– Kichererbsen, Tomate, Gurke, Joghurt, Tahina, Knoblauchsalz
– Käse, geröstete Schalotten, rote Paprika, Tomate, Kräuterfrischkäse, Habanero Hot Sauce
– Pico de Gallo, marinierte Avocado, weiße Bohnen in Tomaten-Chili Sauce, Kreuzkümmel+Koriander
– Hollermarmelade. :)

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich wäre außerdem nicht ich, wenn nicht schon Birnen, Ziegenfrischkäse und Rucola erwartungsvoll zu Hause warten würden…

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Das Zusammenbauen der Wraps hat was architektonisches. Man könnte meinen, wenn man ne knappe Woche lang Sachen in Teigfladen einrollt, hat man den Dreh raus. Weit gefehlt!! Jedes mal sind die Augen wieder größer als der Pfannkuchen und die Füllung quillt überall raus, bzw. der Wrap muss geklappt werden. Alles sehr instabil. Auf keinen Fall für’s erste {Küchen-}Date geeignet, außer man steht drauf, sich permanent Sachen von den Fingern zu lecken…. –  Moment!?

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Der Wrap-Teig ist ohne Ei, manchmal rühre ich nen Klecks Joghurt oder Tahina mit rein. Nach einer Woche Testlauf kann ich euch hier einen idiotensicheren und sehr leckeren veganen Pfannkuchenteig präsentieren. Man muss ihm nur die Quellzeit geben, die er braucht. In der Pfanne bei mittlerer Hitze gut durchbacken; löst er sich beim Rütteln vom Pfannenboden, ist es soweit: Normal wenden kann jeder – Challenge accepted! Wurfquote zu Verlusten: 6:0. Das macht erstmal nach!

Zutaten für 5-6 Wraps

Teig: 150g Vollkorn-Dinkelmehl | 200ml Wasser | 250ml Hafermilch | 3 EL Haferflocken | 1 ordentliche Prise Salz | 1 EL Tahina {Sesampaste}

Füllung: 1 Dose weiße Riesenbohnen | 1 EL Tomatenmark | 1 Red Pepper Schote, in feine Ringe geschnitten | Knoblauchsalz | 1 reife Avocado, geschält und entkernt | Saft ½ Zitrone | Pfeffer aus der Mühle | gem. Koriander | gem. Kreuzkümmel

Pico de Gallo: 1 Schalotte, fein gehackt | 1 Bund Petersilie, gehackt | 200g Strauchtomaten, gewürfelt | Salz

Zubereitung

Mehl mit Salz und Haferflocken in einer Schüssel mischen, nach und nach Wasser und Hafermilch unterrühren. Es wird ziemlich flüssig, das passt aber so, da der Teig anschließend 10-15 min quellen muss. Tahina unterrühren {optional}. Bohnen inkl. Flüssigkeit in einem Topf mit Tomatenmark und frischer Chilischote erhitzen, kräftig mit Knoblauchsalz würzen und ein paar Minuten leicht köcheln lassen. Avocado längs in Streifen schneiden und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer marinieren. Fürs Pico de Gallo einfach alle Zutaten außer Salz mischen, das kommt erst zum Schluss. Wichtig, denn sonst habt ihr total die Brühe im Schälchen, das Salz entzieht den Tomaten ordentlich Wasser.

1 TL Öl je Pfannkuchen in einer Crêpe-Pfanne heiß werden lassen, Teig mit Schöpfloffel und Schwung einfüllen und Pfanne gut schwenken. Auf beiden Seiten goldbraun backen. Jetzt kommt das Beste: Wraps zusammenbauen! Ich gebe dazu mal keine detaillierte Anleitung, soll jeder selber so wie er meint… und los geht die Sauerei auf dem Teller! :)

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4 Kommentare

  1. Da lasse ich mich gerne von dir einwickeln!! :)

  2. Zwar für meinen Geschmack etwas zu vegan ;-) aber dennoch lecker und auch sehr hübsch fotografiert. Die Variante Kichererbsen, Tomate, Gurke gefällt mir am Besten!

  3. Mir gefällt die Avocado-Variante; ich mach sowas immer mit selbstgemachten Tortillas; unabsichtlicherweise total vegan…250 gr Mehl (halb Weizen, halb Mais), etwas Salz, 170 ml Wasser, kneten, ruhen lassen, ohne Fett backen, basta!

  4. @ Sybille: Immer gerne! ;)

    @ Dirk: Danke, du bringst mich auf einen Gedanken: Demnächst muss ich mal Hummus und selbstgemachte Falafel einrollen…

    @ magentratzerl: Vor richtigen Tortillas hatte ich bisher immer Respekt, wird doch meistens eine Tortillapresse verlangt. Wie machst du deine Fladen? Nudelholz, Handballen, was ganz anderes? Danke für die Anregung, wird baldmöglichst ausprobiert. :)

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