Donnerstag ist Brotbacktag: Bierbrot mit Körnern

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Heute war leider keine Zeit für lange Artikel, denn wie alle Welt musste ich zur Weihnachtsfeier. Aufbrezeln, schick essen gehen und mit netten Kollegen feiern… So muss ein Wochenende beginnen! Am Donnerstag war nicht nur Nikolaus-, sondern auch Brotbacktag und wir haben folgendes fabriziert: Roggen-Dinkel-Mischbrot mit Tegernseer Hell.

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So gut, dass bei der noch-warm-aus-dem-Ofen-Erstverkostung gleich der halbe Laib dran glauben musste.

Am Rezept haben wir ausnahmsweise mal nichts geschraubt, es stammt vom Blog Essen & Trinken. Kann dieses Brot nur jedem empfehlen, es bekommt eine ganz tolle Kruste und schmeckt herzhaft-würzig-luftig-lecker. Zum ofenwarmen Brot gab es Butter und gesalzene Avocadoschnitze. Am nächsten Tag wurde ich nochmal überrascht: Das Bierbrot war genauso frisch wie am Backtag, beim Tomatenbrot von letzter Woche sah das zum Beispiel schon anders aus. Brot, I am watching you!

Bierbrot für 4 Personen {Laib ca. 1 kg}

350 g Weizenmehl Type 1050 | 350 g Roggenmehl Type 997 | 1 Päckchen frische Hefe {42 g} | 0,5l zimmerwarmes helles oder dunkles Bier | 20 g Butter | 1 EL Salz |Sonnenblumenkerne |Kümmel

Backpapier Weizenmehl und Roggenmehl mischen und in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln und mit etwas Bier verrühren. Einige Minuten gehen lassen. Das restliche Bier, Butter und das Salz zugeben und alles gut verkneten. Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und etwa 20 Minuten warm stellen. Anschließend den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen, mit dem Schluss nach oben in einen mit Mehl ausgestreuten Brotkorb {ersatzweise eine flache Schüssel} geben und 30 Minuten warm stellen, bis sich das Teigvolumen fast verdoppelt hat. Den Laib auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und nochmals ruhen lassen, bis der Ofen auf 220 °C vorgeheizt ist. Das Brot vorsichtig mit etwas Bier bestreichen und nach Belieben mit Körnern bestreuen. Für eine schöne Kruste etwa 0,5 Liter kochendes Wasser in eine mit aufgeheizte flache Schale geben und das Brot auf unterer Schiene bei 220 °C backen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200 °C reduzieren und 40-50 Minuten weiterbacken. Heißluftherd: 10 Minuten bei 220 °C, dann auf 180 °C zurückschalten und 40-50 Minuten weiterbacken.

Viel Spaß beim Nachbacken und ein wunderschönes Adventswochenende euch allen…!

9 Kommentare

  1. Liebe Verena

    an dir ist echt eine Bäckerin verloren gegangen :) Was studierst du? Architektur? Was für eine Verschwendung von Talent ;)

    Klingt äusserst spannend. Und mal schauen. Ich habe vor einigen Wochen zum ersten Mal Bier gebraut. Genau, dunkles Bier! Da bietet sich eine kleine Zweckentfremdung an :)

    1. Danke!!! Welch ein Kompliment. :) Wie soll das erst werden, wenn ich endlich auch so einen Brotbackstein habe…

      Dein selbstgebrautes Bier würde ich ja zuuu gern verkosten, Dunkles mag ich besonders gern. Zweckentfremdungen sind grundsätzlich und immer zu empfehlen! :)

      Liebe Grüße!!

  2. Architektur in Verbindung mit der Leidenschaft des Kochens passt einfach wunderbar zusammen.
    Ich kann gar nicht aufhören auf Deiner Seite zu stöbern. Aber ich muss jetzt leider ins Bett.

    lb. Grüße Edith

    1. Heute ist zum Glück auch noch ein Tag! Ich freue mich sehr über Dein Feedback und wünsche weiterhin viel Spaß beim Stöbern… :)

  3. Das Brot nach deinem Rezept backt gerade im Ofen vor sich hin und riecht schon sehr lecker. Bin gespannt, wie es so schmeckt. Und Kompliment an deinen Blog: Die Rezepte sehen köstlich und sehr machbar aus. Als nächstes probier ich, das Avocadopesto nachzumachen. Viele Grüße!

    1. Hallo Ute, danke für das Kompliment, gebe ich gern zurück! Habe mir gerade deinen kein Bier vor 4 Eintrag angeschaut, das mit der Backzeit ist natürlich ärgerlich, da ist auch jeder Ofen anders… Aber es hat am Ende trotzdem geschmeckt, das freut mich! :)

  4. […] Rezept stammt von dort, allerdings habe ich einige kleine Änderungen vorgenommen. Kümmel wurde wegen Nichtmögens […]

  5. Einen tollen Blog hast du, ich komm aus dem Gucken und Rezepte-Pinnen gar nicht mehr raus…

    1. Wow vielen lieben Dank!! Viel Spaß noch beim Pinnen :))

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