Schwestern-Frühstück: Banana-Pancakes

„Make you banana pancakes. Pretend like it’s the weekend now.“ … Jack Johnson weiß halt, was gut ist, abgesehen von Strand, Wellen und seiner Akustikgitarre. 

Meine Schwester hat mich die Tage besucht, wie immer wird dann viel gekocht und gelacht. Wir haben diese Pancakes dabei zu unseren neuen Frühstücksfavoriten erklärt. Erstens haben sie mich einen Schritt näher an die Vollendung des Projekts quer durch ‚A modern way to eat‘ kochen gebracht. Zweitens, und viel wichtiger: Dieses Topping – oh my goodness! Gebratene Bananenscheiben, Walnüsse, Limettensaft und Ahornsirup sind das Sahnehäubchen zu fruchtigen Blaubeeren und Bananenmus im Teig.

Wer wie im Originalrezept Pekanüsse verwenden und Haferflocken pulverisieren möchte, hat besser einen hervorragend sortierten Supermarkt ums Eck und Hochleistungsmixer im Schrank. Hier beides Fehlanzeige. Wir haben das Rezept von Anna Jones aus ihrem Buch A modern way to eat daher fröhlich abgewandelt.

Der Teig kommt ganz ohne Zucker, Ei und Butter aus, ihr macht also auch Veganer damit glücklich (dann einfach statt Butter z.B. Kokosöl zum Braten nehmen). Wir haben für die Pancakes ordentlich Butter in die Pfanne geworfen und empfehlen das gerne weiter. Fett ist Geschmacksträger.

Wichtig zum Schluss: Auf jeden Fall etwas Zeit einplanen, da der Pancake-Teig 30 min ruhen muss.

Zutaten für ca. 10-12 kleine Banana-Pancakes

Für den Teig:

  • 1 reife Banane, zerdrückt
  • 200ml Reis-Kokos-Drink (oder Kuhmilch)
  • 100g Dinkelmehl hell
  • 30g Dinkel-Vollkornmehl
  • 20g zarte Haferflocken
  • 1 gehäufter TL Weinstein-Backpulver
  • 1 Prise Meersalz
  • 30g Mandeln, grob gehackt
  • 125g Blaubeeren

Zum Servieren:

  • 2 Bananen, in eher dünne Scheiben geschnitten
  • 2-3 EL Butter
  • 1 handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • Limettenspalten
  • Ahornsirup

    Die Banane für den Teig mit einer Gabel zerdrücken und mit der Kokosmilch mixen. Die restlichen Zutaten außer Blaubeeren in einer Rührschüssel gut vermischen. Mit einem Schneebesen oder Rührgerät die Bananen-Kokosmilch unterrühren. 30 min stehen lassen. Keine Sorge, wenn der Teig etwas flüssig scheint, das Mehl zieht noch an.

    In der Zwischenzeit die Bananenscheiben in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze „karamellisieren“ lassen. Dazu am besten nicht umrühren, sondern nach ein paar Minuten, wenn es nach gebratener Banane zu duften beginnt, vorsichtig aber beherzt jede Scheibe einzeln mit dem Pfannenwender umdrehen. Die Fitzelarbeit lohnt sich. Fizzel Banizzel. Warmhalten.

    Nach 30 min eine große beschichtete Pfanne auf niedriger bis mittlerer Stufe erhitzen. Großzügig Butter (oder Kokosöl für die vegane Variante) darin schmelzen. Sobald sich am Pfannenwender kleine Brutzelbläschen bilden, den Teig in gewünschter Pancake-Durchmesser-Menge portionsweise einfüllen. Nach wenigen Minuten je einige Blaubeeren auf den halb-durchgebackenen Pancakes verteilen, leicht andrücken. Wenn die Teigoberfläche nicht mehr feucht glänzt und zahlreiche Luftbläschen zu sehen sind, umdrehen. Insgesamt jede Charge mindestens 6-7 min in der Pfanne lassen, ggf. lieber Hitze statt Geduld reduzieren, teigige Pancakes schmecken nicht.

    Fertige Pancakes direkt aus der Pfanne essen oder im Ofen bei 150°C warmhalten, bis die ganze Ladung gebacken ist. Der Clou kommt zum Schluss: Pancakes mit gebratenen Bananenscheiben und Walnüssen anrichten. Mit Limettensaft und Ahornsirup beträufeln und im 7. Pancake-Himmel schweben.

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